Müller, Beiträge zur Lautlehre der armenischen Sprache.

Müller, Beiträge zur Lautlehre der armenischen Sprache.

Müller, Friedrich: Beiträge zur Lautlehre der armenischen Sprache. 7 Hefte. Wien, 1862-1863.

Sehr seltene vollständige Sammlung jeweils mit einer handschriftlichen Widmung an den Orientalisten Kollegen Prof.. Theodor Nöldeke.
Theodor Nöldeke (* 2. März 1836 in Harburg, heute Hamburg; † 25. Dezember 1930 in Karlsruhe) war ein bedeutender deutscher Orientalist.


Nöldeke absolvierte 1853 sein Abitur am Gymnasium Georgianum in Lingen und studierte an den Universitäten Göttingen, Wien, Leiden und Berlin. Von 1864 bis 1872 war er Professor in Kiel, ab 1872 bekleidete er dann eine Professur an der Universität Straßburg bis zu seiner Emeritierung mit 70 Jahren. Nöldeke verfasste zahlreiche Studien (unter anderem über den Koran) und schrieb Beiträge für die Encyclopædia Britannica. Er beschäftigte sich auch mit der alttestamentlichen Forschung, den semitischen Sprachen und der arabischen, persischen und syrischen Literatur. Nöldeke war an der grundlegenden Tabari-Edition de Goejes beteiligt und besorgte eine Übersetzung jener Abschnitte der Universalgeschichte Tabaris, die die Zeit der Sassaniden behandelten. Die Übersetzung ist noch heute von großem Wert, zumal er zahlreiche Anmerkungen hinzufügte.

Nöldeke, der wichtige Werke der orientalischen Literatur übersetzte, galt schon zu Lebzeiten als ein sehr bedeutender Orientalist. Zu seinen zahlreichen Schülern zählten unter anderem Hartwig Hirschfeld und Friedrich Schwally, den er mit der Fortführung seines Standardwerks Geschichte des Qorans betraute. Nöldekes Einfluss auf die Orientalistik ist bis heute bedeutend, und nicht wenige seiner Arbeiten werden weiterhin regelmäßig zitiert.

Preis: EUR 280,--