Corinth Selbstbildnis

Corinth Selbstbildnis

Corinth Selbstbildnis mit Schlapphut. Signiert! 1920. ca 42 x 32 cm auf 52 x 40 cm 1 Blatt. Kreidelithographie auf hellem Velinkarton Etwas gebräunt durch vorherigen Passepartout Ausschnitt, fachgerecht gereinigt. (2026)

Kreidelithografie, in Schwarz, auf hellem Velinkarton. Originale Künstlergrafik, von Lovis Corinth. Auflage 75 Exemplare. Söhn HDO 108-2
Erschien auch in kleinerer Form und unsigniert bei Kurt Pfister, Deutsche Graphiker der Gegenwart (Leipzig: Klinkhardt & Biermann 1920).

Lovis Corinth (1858 Tapiau/ Ostpreußen – 1925 Zandvoort/ Niederlande). Eigentlich Franz Heinrich Louis Corinth. Deutscher Maler und Grafiker. Wegbereiter der Moderne mit expressionistischen Tendenzen. Zählt mit Max Liebermann, Lesser Ury und Max Slevogt zu den wichtigsten Vertretern des deutschen Impressionismus. 1876 Akademiestudium als Schüler des Genremalers Otto Günther in Königsberg. 1880-83 Studium an der Münchner Akademie. 1884 Malunterricht in Antwerpen und Eintritt in die Académie Julian in Paris. 1888 Umzug nach Berlin. 1891 Umzug nach München. 1892 Eintritt in die Münchner Secession. 1893 Gründung der Freien Vereinigung. Geht 1897 nach Zurückweisung der Salomé nach Berlin, wo er 1901 eine Malschule gründet und der Berliner Secession beitritt. Freundschaft mit Max Liebermann. 1918 Professorentitel. Seine Werke beschäftigen sich mit existenziellen Fragen des Menschen wie Liebe und Tod, Gewalt und Leidenschaft. Seltenes handsigniertes Exemplar. Im Stein rechts unten datiert: Berlin 30 April 1920.

Preis: EUR 1.100,-- 

Corinth Selbstbildnis